Wir alle kennen diese Situation: wir sind unterwegs und der Smartphone-Akku ist plötzlich aufgebraucht. Weit und breit fehlt es an den nötigen Stromquellen, um das Handy wieder aufzuladen. Die Möglichkeit, auch unterwegs laden zu können gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Schon seit einigen Jahren sollen Powerbank Abhilfe leisten. Doch was genau ist überhaupt so eine Powerbank und wie funktioniert sie?

Funktionsweise einer Powerbank

Das Grundprinzip einer Powerbank

Grundsätzlich besteht Funktion einer Powerbank darin, dass diese einen Energiespeicher zur Stromversorgung für tragbare Geräte aller Art bereitstellt. Dazu zählen neben Smartphones ebenso MP3-Player, Tablets und mitunter auch größere Geräte. Ist die Kapazität groß genug, so lassen sich nämlich auch Laptops unterwegs laden. Die Kapazität einer Powerbank wird dabei stets in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Diese variieren in starker Abhängigkeit vom Hersteller und dem entsprechenden Modelltyp.

Das Angebot reicht dabei von kleineren Kapazitäten von 5.000 mAh bis hin zur gewaltigen 50.000 mAh Powerbank. Je größer die Kapazität, desto höher ist im Normalfall auch der Preis. Um ein Endgerät an den mobilen Stromspeicher anschließen zu können, besitzen die Powerbanks für gewöhnlich einen oder mehrere USB-Anschlüsse. Für spezielle Handytypen gibt es entweder passende Adapter oder entsprechende Modelle.

Wie hoch sollte die Kapazität sein?

Durchschnittlich sollte die Powerbank auf jeden Fall die vierfache Kapazität der Akkuleistung des zu ladenden Gerätes besitzen. Die tatsächlichen Ladezyklen, die durchlaufen werden können, sind jedoch nicht einfach zu berechnen, indem man die Kapazität durch die Akkuleistung teilt. Auch bei heutiger Technik beträgt der Wirkungsgrad keine hundert Prozent.

Dadurch entstehen Umwandlungsverluste, die hauptsächlich in Form von Wärme auftreten. Es sollte also ein vierter Ladezyklus als Puffer miteinkalkuliert werden, um nach Abzug aller Verluste mindestens drei volle Zyklen nutzen zu können. Für den Großteil aller Geräte reichen hierfür Kapazitäten zwischen 10.000 und 25.000 Milliamperestunden.

Ein Gigant: Die 50.000mAh Powerbank

Einer der Spitzenreiter in Sachen Akkuleistung ist zweifelsfrei die 50.000mAh Powerbank. Mit ihrer besonders hohen Kapazität, kann sie auch bei langen Reisen ohne feste Stromquelle dienlich sein und selbst Geräte mit hohen Leistungsansprüchen, wie etwa Notebooks, aufladen. Wir sollten uns allerdings darüber im Klaren sein, dass besonders viel Akkuleistung auch ein entsprechendes Gewicht und Volumen mit sich bringt. Für Höchstkapazitäten ist ein Gewicht von über einem Kilogramm und die Größe eines Tablets nicht unüblich. Bedenken sollten das vor allem diejenigen, die ihren tragbaren Akkuersatz im Handgepäck bei einer Flugreise mitführen möchten.

Zusammenfassend ist eine Powerbank eine mobile Ladestation für unterwegs, die in verschiedensten Leistungsklassen erhältlich ist. Nützlich ist sie vor allem deshalb, weil man unterwegs oder auf Reisen dank ihr eine verfügbare Stromquelle in der Nähe hat, die sich in den allermeisten Fällen problemlos mit im Handgepäck transportieren lässt.

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