Jeden kann es treffen: Ein naher Angehöriger – meist die eigenen Eltern – wird zum Pflegefall. Durch einen Unfall oder einen Schlaganfall können Menschen plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen sein. Oft muss in diesem Fall schnell eine Lösung gefunden werden, da Krankenhäuser nur die medizinische Versorgung übernehmen. Die meisten Menschen möchten ihren Lebensabend im eigenen Heim verbringen – gemäß dem Sprichwort „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“. Auch Angehörige wünschen, dass die Betroffenen bestmöglich betreut werden.

Tritt der Pflegefall ein, ist das meist ein herber SchicksalsschlagPflegefall – und nun?

Doch nicht immer ist eine Betreuung im eigenem zu Hause möglich. Die meisten Angehörigen sind berufstätig und die Pflege des Betroffenen kann zu einer sehr belastenden Aufgabe werden. Für diesen Fall gibt es Pflegedienste und Pflegekräfte, diese müssen aber finanziert und untergebracht werden. Oft sind zusätzlich die eigenen vier Wände nicht barrierefrei. Bei der Pflege zu Hause sollte ohne Vorurteile bewertet werden, ob dies wirklich die beste Lösung ist.

Eine Alternative sind Senioren- und Pflege-Einrichtungen. Früher hatten Altersheime einen schlechten Ruf. Altenheime und Pflegheime glichen schlechten Krankenhäusern mit wenig Betreuung. Inzwischen haben diese Einrichtungen ein breites Betreuungsangebot, Einzelzimmer und spezialisieren sich auf unterschiedliche Pflege-Anforderungen wie Demenz. Am besten ist es, ein Pflegeheim in der gewohnten Umgebung des zu Pflegenden zu finden. Eine Hilfe dabei ist das Internet, wo es inzwischen viele spezialisierte Portale zu diesem Thema gibt. Alternativ können Sie sich auch von den offiziellen Beratungsstellen von karitativen Einrichtungen beraten lassen.

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