Ja, die hohen Renditen durch Aktienfonds sind für die meisten Anleger nur noch eine vage Erinnerung an die erste Dekade des 21. Jahrhunderts. Nach Wirtschaftskrise und Börsencrash suchen die Anleger nicht mehr die höchste Rendite, sondern zuvörderst Wertstabilität und Sicherheit. Doch wie steht es eigentlich wirklich um die Aktienfondssparpläne? Und unter welchen Voraussetzungen lohnen sich Fondsinvestments vielleicht doch?

Für erfolgreiche Fondinvestitionen spielen diverse Faktoren eine RolleRenditen müssen wieder steigen

Fondssparpläne eignen sich in der Theorie ganz besonders gut zum schrittweisen Kapitalaufbau. Jeden Monat zahlt der Anleger einen Betrag an den Fonds und wenn alles gut läuft, erwächst aus dieser Anlage Stück für Stück ein kleines Vermögen. Die Fondsanteile, die der Anleger innehat, steigen im Wert und mehren das eigene Kapital – so sollte es zumindest ablaufen. Im Jahr 2012 ist bei Fondssparplänen immer noch Vorsicht geboten, da der jüngste Einbruch der Börse das Aktiengeschäft immer noch mit einem gewissen Risiko behaftet. Die Vergangenheit hat zudem gezeigt, dass die Kurse der Fonds immer wieder in die Tiefe rutschen können. Die Wertentwicklung gibt also eher Grund zur Skepsis. Doch Fondsanlagen sollten nicht pauschal verteufelt werden. Die Kunst liegt eher darin, den richtigen Fonds oder das richtige Fondspaket zu finden. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Und ist ein Fondssparplan heute noch ratsam?

Fondsinvestments: der richtige Fond will gefunden werden

Für den Anlageerfolg, besonders in Bezug auf Aktien, ist es nötig, dass man sich eingehender mit der Materie beschäftigt. Natürlich ist es immer noch möglich, mit einer geschickten Fondsanlage sein Kapital signifikant zu mehren, allerdings ist für einen langfristigen Erfolg die richtige Auswahl der Anlageprodukte entscheidend. Gerade heute ist eine Investition in Einzelaktien oder Anleihen durch den hohen Aufwand und die unstete Marktentwicklung, die immer im Auge behalten werden muss, verständlicherweise nicht jedermanns Sache. Wer sich selbst nicht ausreichend mit den Aktien beschäftigen kann, könnte beispielsweise darüber nachdenken, einen Fondsinvestments-Profi mit der Sache zu betrauen. Die größte Schwierigkeit, die die meisten Anleger wohl vor einer derartigen Anlage zurückschrecken lässt, ist die Suche nach dem richtigen Fonds. Unter den zigtausend hierzulande zugelassenen Fonds ist bestimmt auch der richtige für die persönliche Wertanlage. Doch welcher ist es?

Die Frage nach dem persönlichen Risikoprofil steht immer am Anfang. Wenn man erörtert hat, welcher Anlagetyp man ist, fängt die Detailarbeit erst richtig an. Als Faustregel kann zunächst einmal festgehalten werden, dass es im Fondsgeschäft zwischen vergangenen Erfolgen und einer vielversprechenden Zukunft nicht zwingend eine Verbindung geben muss. Von den früheren Erfolgen eines Fonds sollte man sich auf keinen Fall verführen lassen. Dennoch kann ein Performance-Ranking sehr aufschlussreich sein, obgleich sie selbstverständlich nur bedingt Aussagen über die Qualität der jeweiligen Fondsmanager treffen können, die hinter dem Ganzen stehen. Eine eingehende Chartanalyse kann ebenfalls aufschlussreich sein.

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