Durch Erbschaft oder auch einen günstigen Kauf erlangen viele Einfamilienhausbesitzer ihre Unterkunft. Jene Massivhäuser können zumeist über 50 Jahre alt sein und entsprechen daher schon längst nicht mehr den gängigen Energierichtlinien. Gerade junge Menschen verlangen oftmals energiesparende Techniken, da diese die Umwelt schonen und nebenbei auch recht rentabel sein können. Schließlich steigen die Energiepreise stetig weiter an und wer weniger verbraucht, der benötigt auch weniger. Doch was ist zu tun, wenn man vom Energiesparhaus träumt?

Wer sein Haus zu einem Energiesparhaus umrüstet, kann Bares sparenEnergie sparen: Die ersten Schritte

Gerade in Altbauten spüren die Bewohner ein stetiges Gefühl von Kälte und Durchzug, obwohl dauerhaft geheizt wird. Speziell in Fensternähe wird es sehr kühl, da hier die Wärme entweicht und Kälte von draußen eindringt. Eine energetische Lösung muss also her, wobei ein Umbau zum Energiesparhaus die nächstliegende Lösung ist. Einen Großteil der anfallenden Arbeiten kann ein geübter Handwerker auch selbst in Angriff nehmen. Zuallererst sollte man eine entsprechende Anlaufstelle ansteuern. Über Energieberatungsstellen des Landratsamtes erhält man Informationen über finanzielle Unterstützung und den Ablauf des Umbaus. Ein Energieberater und zumeist auch Architekt erklärt Abläufe und Prozesse, sodass Fehlentscheidungen vermieden werden können.

Was muss am Haus gemacht werden?

Wer keinen Energieberater ausfindig machen kann, sollte trotzdem unbedingt einen Architekten zurate ziehen. So kann man mittels der Hilfe eines Architekten sein Haus energiesparender gestalten und somit die Umwelt schonen. Sobald Gespräche abgelaufen und Verordnungen analysiert wurden, kann es an den eigentlichen Umbau gehen. Doch was wird denn nun gemacht, damit ein Haus Energie spart? Zuallererst muss die Gebäudehülle eine neue Dämmung erhalten, damit die Wärme nicht mehr entweichen kann. Dazu wird eine entsprechende 18 Zentimeter dicke Schicht aus Dämmwolle am gesamten Haus angebracht – an den Fassaden, dem Dach und der Kellerdecke. Ebenfalls von höchster Priorität: die Fenster. In viel genutzten Räumen sollten effektive Dreifachwärmeschutzfenster angebracht werden, die besonders gut isolieren. Letztendlich speichern jene Varianten viermal so viel Wärme, wie einfach verglaste Fenster aus den 50er Jahren.

Der Feinschliff zum Energiesparhaus

Des Weiteren eine fiese Heizfalle ist falsches Lüften. Durch ständiges Fensteraufreißen oder dauerhaftes Kippen der Fenster hat die Wärme keine Chance sich zu halten, weswegen man dauerhaft gegen an heizt. Doch was tun, wenn der Sauerstoff verbraucht scheint? Eine entsprechende Luftanlage kann hierbei die Luft stetig austauschen und die Räume vor Wärmeverlust bewahren. Auch die Luftfeuchtigkeit wird dem Haus entzogen, weswegen kein Grund zur Sorge vor Schimmel besteht. Wer nun noch das i-Tüpfelchen auf sein Haus setzen möchte, der plant eine Solaranlage auf dem Dach mit ein. Diese sorgt zusätzlich für Energie, sodass man von April bis Oktober die Heizung komplett ausschalten kann und Wasser über die Anlagen erhitzt wird.

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