Glasfaserkabel sind bereits jetzt ein unerlässliches Hilfsmittel bei der Übertragung großer Datenmengen. In Zukunft wird ihr Einsatz noch weit öfter vorkommen. Eine mögliche Anwendung wird als „Fiber to the Home“ oder kurz „FttH“ bezeichnet.

So würde ein Glasfaserkabel in etwa im Querschnitt aussehenWie funktioniert die Technologie hinter einem Glasfaserkabel?

Ein einzelnes Glasfaserkabel besteht zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus bis zu 1000 einzelnen Glasfasern. Diese werden auch Fibern genannt. Durch sie werden große Datenmengen in Form von Lichtwellen übertragen. Jede einzelne Fiber kann nur eine begrenzte Menge an Signalen übermitteln, doch durch ihre Menge wächst die übertragene Datenrate gewaltig an. Schon jetzt wird sie als die Zukunft der Kommunikationstechnologie angesehen. Trotzdem ist das Glasfasernetzwerk in Deutschland nur wenigen direkt zugänglich, obwohl es sehr weit ausgebaut ist.

Warum ist das Glasfasernetz nicht jedem zugänglich?

Die großen Dienstleister in den Bereichen Kommunikation und Internet, wie etwa die Deutsche Telekom, halten das Glasfasernetzwerk und sind auch für dessen Ausbau verantwortlich. Im Moment verlaufen die Glasfaserkabeln von den großen Zweigstellen er Unternehmen aus zu einem Netzwerk über ganz Deutschland zusammen.
Auf der letzten Strecke, kurz bevor sie in die Haushalte der Kunden oder Unternehmen einlaufen, werden sie jedoch mit den alten Verbindungen aus Kupfer gleichgeschaltet, die dann die Übertragung weiter ausführen.

Diese Kabel sind noch ein Rest des ursprünglichen Netzwerkes. Bislang war es einfach nicht notwendig, diese zu ersetzen und das Glasfasernetzwerk weiter auszubauen. Die Anforderungen an die Datenübermittlung sind allerdings in den letzten Jahren stark gestiegen und zwar nicht nur von Computern, sondern auch von Telefonen und Fernsehern.

Was bringt den Kunden der Ausbau?

Der Ausbau des Fiberglasnetzwerkes ist einfach erforderlich, da das alte Netz nicht mehr mit der enormen Belastung fertig wird. Es gibt verschiedene Ansätze, wie der Ausbau erfolgen soll und wie weit der Kunde an das Glasfasernetz angebunden werden soll. „Fiber to the Home“ bezeichnet dabei die teuerste, aber auch leistungsfähigste Variante. Hierbei werden nicht nur die Überlandkabel durch Fiberglas ersetzt. Auch im Haushalt des Kunden werden Fiberglaskabel installiert, die direkt zum LAN führen. Dadurch entsteht für den Kunden eine weit höhere Bandbreite, als dies gegenwärtig möglich wäre.

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