Die Situation kennt jeder. Man ist unterwegs und kommt an einem Laden vorbei und da ist es. Das Teil, das man unbedingt im Kleider- oder Schuhschrank, für die Küche, für das Wohn- oder Schlafzimmer oder als Geschenk haben muss und schon so lange gesucht hat. Gefunden hat man es bisher nicht, weil man sonst nie in dieser Gegend ist. Und jetzt? Rein gehen und kaufen. Doch der Schock kommt an der Kasse, wo der Kassierer sagt: Keine Kartenzahlung möglich, leider! Und man hat kein Bargeld dabei! Wieso gibt es Kartenzahlung nur nicht überall?

Dank Kartenzahlung ist das Shoppen für viele Menschen bequemer gewordenTechnikangst und Angst vor Kosten

Wer sich in der Branche des Einzelhandels ein wenig auskennt, der weiß, dass es eigentlich auch für kleine Läden günstige Lösungen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr gibt. EC-Kartenterminals für Existenzgründer werden schon zu äußerst niedrigen Preisen und zu fairen Konditionen, zum Beispiel vom Anbieter SimplyCash angeboten. Hier zahlt man nur eine monatliche Gebühr, die sogar noch einstellig ist, und kann das Terminal à la Plug and Play einfach einstecken. Eigentlich also weder teuer noch schwierig.

Trotzdem: Viele Geschäftsinhaber scheuen Neuerungen und befürchten, dass ihnen zu viele Kosten durch das Gerät entstehen oder dass sie ein Risiko eingehen, wenn Kunden mit ungedeckten Konten per Karte bezahlen und sie nachher den Ärger mit der Rücklastschrift haben. Auch eine gewisse Angst vor Technik spielt mit rein, wenn Ladenbesitzer die kleinen Maschinchen ablehnen. Abstürze des Systems oder ein Ausfallen der Leitungen treiben ihnen schon beim bloßen Gedanken daran den Schweiß auf die Stirn. Dabei ist die Bedienung so einfach wie man sie auch als Kunde kennt und alles was man an Technik braucht ist eine DSL-Leitung oder sogar nur eine analoge Telefonleitung. Gar nicht so wild also.

Geiz statt Kundenservice?

Was ist es also, wieso so viele kleine Läden immer noch keine EC-Karte als Zahlungsmittel akzeptieren. Zugegeben: Leute, die einen Lolli für 35 Cent mit der Karte bezahlen und die dann noch nicht mal lesbar ist, weil sie verdreckt oder verkratzt ist, dann drei Versuche brauchen den richtigen PIN einzugeben und schließlich doch einen Zehneuroschein aus der Tasche ziehen, nerven. Doch die sind doch eher die Ausnahme. Viele Läden schützen sich ja auch gegen Kleinkleckerei indem sie einen Mindestbetrag für die Kartenzahlung festsetzen. Das hat außerdem auch noch die Bewandtnis, dass bei den günstigen Starterangeboten wie von SimplyCash die Zahl der inbegriffenen Transaktionen limitiert ist. Wird die Zahl überschritten, muss der Geschäftsinhaber für jede Transaktion fast 30 Cent bezahlen, und das macht die Zahlung von Kleinbeträgen mit dem EC-Kartenterminal dann fast schon geschäftsschädigend.

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