Ein Blick ins Internet verrät es sofort – zum Thema Vaterschaft und den entsprechenden Tests gibt es zahlreiche Einträge, angefangen von Erfahrungsberichten, Ratgeberseiten sowie eigenen Anbieterseiten. Doch wer einen ordentlichen Vaterschaftstest durchführen lassen möchte, der sollte sich genau informieren, damit nichts schief geht.

Beim Vaterschaftstest wird die DNA untersuchtDeutschlands Väter sind verunsichert. Ständig gibt es Diskussionen rund um das Thema der Vaterschaft. Auch wenn häufig in den Medien der Eindruck entsteht, dass Väter sich vor ihrer Verantwortung drücken möchten, geht es den Männern in der Regel lediglich um Sicherheit, die sie wieder beruhigt schlafen lässt. Denn wenn erst einmal ein Zweifel an der Vaterschaft eines Kindes aufkommt, lässt sich dieser kaum mehr ausräumen und kann die ganze Familie verstören. Besser ist daher, frühzeitig Gewissheit zu schaffen und Klarheit über den Nachwuchs einzuholen.

Sicherheit geht vor

Doch da fängt der Stress häufig auch schon an, den sich die Eltern im besten Falle ersparen sollten. Auf der Suche nach einem geeigneten Labor für den Vaterschaftstest sollten nämlich in erster Linie die Sicherheit der Ergebnisse und die Zuverlässigkeit prioritär sein. Der Preis sollte in keinem Fall zu einem vorschnellen Entschluss verleiten, genau das versuchen nämlich viele Labore zu erreichen und locken mit Billigtests. Zwar ist ein teures Angebot kein ultimativer Ausschlussgrund für Fehlerquellen, doch je sorgfältiger ein Test durchgeführt wird, umso verlässlicher ist das Ergebnis. Die Vaterschaftstest Kosten bewegen sich in der Regel zwischen 200 bis 1.000 Euro.

Ein weiteres Kriterium sollte die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sein. Unterschwellig geben unseriöse Labore zu verstehen, dass sie einen Vaterschaftstest auch ohne Genehmigung der Mutter durchführen. Dies ist gesetzlich allerdings unzulässig und anfechtbar. Insbesondere für ein eventuelles gerichtliches Verfahren ist es unumgänglich, sich an die Gesetze zu halten und den Test nur mit beidseitigem Einverständnis der Eltern durchzuführen.

Beim Vaterschaftstest müssen Gesetze eingehalten werden

Wer von Anfang an Sicherheit möchte und mit dem Ergebnis vor Gericht ziehen will, der sollte sich stets im Klaren sein, dass bei jedem Vaterschaftstest Kosten entstehen – und sollte eventuell direkt eine Vaterschaftsanalyse durchführen lassen. Dieser wird von vornherein nur über die Beteiligung der Mutter und durch Ausweisen der eigenen Person durchgeführt, um jede Fehlerquelle ausschließen zu können.

Damit kann der Vater in einem Verfahren vor Gericht gehen, da diese Analysen gerichtlich anerkannt sind. Finanziell schlägt diese Methode zwar mit rund 1.000 Euro zu Buche, ist aber in jedem Fall ein Garant für höchste Sicherheit und lässt keine Zweifel mehr offen. Darüber hinaus hat es auch für alle anderen unsicheren Väter einen Einfluss, ob Tests offiziell oder geheim durchgeführt werden. Denn nur so hat die Öffentlichkeit ein genaues Bild darüber, wie es um deutsche Väter steht und kann so besser und offener mit dem immer noch schwierigen Thema umgehen. Mehr dazu berichten wir in unserem Artikel Gültigkeit eines Vaterschaftstests vor Gericht.

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