Strom ist ein wertvolles Gut und ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor im privaten wie beruflichen Bereich. Unternehmen haben ein zunehmendes Interesse daran, Energie einzusparen und damit der Kostenbilanz und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Ob Bürogeräte oder Nutzergewohnheiten – in sämtlichen Bereichen gibt es Sparpotenzial, es muss lediglich noch genutzt und unter den Mitarbeitern verbreitet werden.

Die richtigen Bürogeräte helfen dabei, nachhaltig Energie im Büro zu sparenAngemessene Bürogeräte

Wichtig ist vor Allem, die richtigen Bürogeräte zu haben. Diese sollten den Bedürfnissen des Büros entsprechen und nicht überdimensioniert sein. Die Größe und Leistungsfähigkeit eines Kopierers sollte sich zum Beispiel stets nach Anzahl der Mitarbeiter und dem Gebrauch orientieren. Zu große Geräte verbrauchen unnötig viel Energie und zu kleine sind schnell überlastet – daher immer auf die angemessene Version achten.

Besser noch als gesonderte Geräte für verschiedenen Büroanliegen sind Multifunktionsgeräte. Diese vereinen Kopierer, Drucker, Scanner und Fax und benötigen nur einen Anschluss. Viele Einzelgeräte verursachen die höchsten Energiekosten und sind auch im Stand-by-Modus noch verbrauchsaktiv. Bei nur einem Gerät fällt die Kontrolle um Einiges leichter und durch ausschaltbare Steckerleisten kann der Stromverbrauch außerhalb der Arbeitszeiten komplett unterbunden werden.

Qualität zahlt sich aus

Doch auch bei Anschaffung von neuen Geräten lässt sich Vorsorge gegen zu hohen Verbrauch treffen. Wer ein neues Gerät kauft, wird schnell feststellen, dass der Verbrauch sehr unterschiedlich sein kann und ein günstiger Anschaffungspreis unter Umständen umso höhere Kosten mit sich bringen kann.

Beispielsweise weicht der Verbrauch bei PC’s bis zu 50 Prozent vom Regelverbrauch ab – bei mehr als zehn Mitarbeitern entstehen so jährlich Hunderte Euro Mehrkosten, die vermieden werden können. Auf diversen Käuferportalen werden Geräte von hoher Qualität angeboten, die durch einen niedrigen Verbrauch glänzen. Ein Anschaffungskriterium, das langfristig für erhebliche Kostenersparnis sorgt und die Effizienz der Firma steigert. Hinzu kommt, dass auch in Unternehmen der Beitrag zur CO2-Senkung durch Energieeinsparung immer wichtiger wird. Denn eine verantwortungsvolle Haltung gegenüber der Umwelt ist auch ein Qualitätsmerkmal und demonstriert, dass Nachhaltigkeit in allen Bereichen von Bedeutung ist.

Die richtige Einstellung macht’s

Doch auch die Nutzergewohnheiten der Mitarbeiter spielen eine bedeutende Rolle. Mit Energiespareinstellungen, die am PC nur einmal eingestellt werden müssen, können nicht wenige Kilowattstunden eingespart werden. Lichter in Gemeinschaftsräumen wie Küchen oder Toiletten sollten nur bei Bedarf ein- und wieder ausgeschaltet werden. Die Kaffeemaschine, Spülmaschine und andere Elektrogeräte sollten nach der Arbeitszeit vom Stromnetz vollkommen abgetrennt werden.

Wer ganz sicher gehen will, kann mit einem Energie-Messgerät einzelnen Stromfressern auf die Schliche kommen. Einfach das Messgerät für ein paar Stunden zwischenschalten und anschließend den Stromverbrauch ablesen. So lassen sich auch ältere Geräte auf ihren Verbrauch hin überprüfen und gegebenenfalls austauschen. Die Kostenbilanz und die Umwelt werden es dem Unternehmen danken.

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