Allgemeinwissen verankert sich in unserem Gehirn
Wissen Sie, wie unser Staatsoberhaupt heißt und ist das die Bundeskanzlerin oder der Bundespräsident? Oder welche durchschnittliche Regenmenge ist für den Monat August normal? Wo liegt Neuguinea und wie heißt die Hauptstadt von Neuseeland? Wie lange muss ein Ei kochen, bis es wachsweich ist und gehören Erdbeeren zu der biologischen Gattung des Steinobstes oder zu den Nüssen? Wer all diese Fragen ohne zu zögern beantworten kann, hat wahrscheinlich ein sehr ausgeprägtes Allgemeinwissen und würde wohl jeden Allgemeinwissenstest mit Bravour bestehen. In der Praxis scheitern wir allerdings alle – und das meist an den unscheinbarsten Fragen. Es schadet also keinesfalls, sich immer wieder weiterzubilden und seinen Wissenshorizont zu erweitern.

Definition von Allgemeinwissen – was ist das überhaupt?

Ein Blick in die allumfassende Enzyklopädie verrät uns, was die Allgemeinwissen Definition ist: kurz gesagt handelt es sich beim Allgemeinwissen um das, was man von der Welt wissen sollte. In der Schule vermittelt uns der Bildungskanon zumindest einen großen Teil dieses essentiellen und allgemeinen Wissens. Doch einige Dinge brauchen ihre (Lebens-)Zeit oder viele weitere Recherchen, um von uns verstanden zu werden. Je nach dem welches Wissen in uns wohnt, sehen wir die Welt um uns herum mit anderen Augen. Ein sehr weises und zutreffendes Zitat dahingehend lautet Wissen ist Macht. Denn wer gut gebildet ist, der geht nicht nur aufgeklärter durchs Leben, sondert kann den Leuten um sich herum erheblich imponieren und wird ganz anders wahrgenommen.

Wissenswertes aus aller Welt

Der Begriff, wie man ihn im heutigen Sprachgebrauch verwendet, meint streng genommen etwas anderes als Allgemeinwissen bzw. Allgemeinbildung. Denn Bildung ist immer das Ergebnis von gewolltem Lehren und Lernen, das der Persönlichkeitsbildung dient. So steht der heute alltäglich verwendete Begriff Allgemeinbildung im Gegensatz zum humanistischen Bildungsbegriff. Das Wissen, das allgemein ist, also jedermann zugänglich und überall präsent, ergibt sich aus den täglichen und alltäglichen Erfahrungen und des erwerbbaren Wissens über alles, was in der Welt passiert. Im Grunde ist es nicht mehr als ein Sammeln und Speichern von bloßen Informationen, die mehr oder weniger nutzbar sind.

Daher wird Allgemeinwissen zunächst nicht nach Themenbereichen unterschieden – die Übergänge sind sowieso oft fließend – sondern eher nach Kategorien, wie dem Spezialwissen, dem unnützen Wissen oder eben dem nutzbaren Wissen. Alles stammt aus dem Fundus des allgemeinen Wissens, von allem, was man von der Welt wissen kann. Die qualitative Unterscheidung erfolgt horizontal und vertikal. So muss das Wissen nicht tiefgehend sein, denn schon jemandem, der von vielen Dingen ein bisschen weiß, wird ein breites allgemeines Wissen bescheinigt, das seinerseits abzugrenzen ist vom tiefen Wissen. Hat jemand ein breites und tiefes Wissen, so wird ihm meist eine umfassende Allgemeinbildung bescheinigt.

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