Die meisten von uns haben das doch schon mal erlebt: Nach einer wilden Party stellt man fest, dass Gläser zu Bruch gegangen und auf der weißen Raufasertapete unschöne Rotweinflecken entstanden sind. Wenn der edle Tropfen mal nicht in der Kehle gelandet ist, sondern als kontrastreiches Mal an der Wand prangt, ist guter Rat meist teuer. Ist der Fleck bereits bläulich verfärbt und gänzlich ausgetrocknet, sollte man die Hoffnung trotzdem noch nicht fahren lassen. Wer allerdings schon einmal versucht hat, die Tapete mit einem weichen Schwamm oder einem feuchten Tuch zu reinigen, weiß, wie empfindlich Tapeten darauf reagieren. An dieser Stelle wollen wir verraten, wie es richtig geht.

Rotweinflecken an den Wänden und auf dem Boden sind eine unschöne AngelegenheitDas beste Mittel gegen Rotweinflecken

Der gute Merlot an der weißen Tapete? Was kann da noch getan werden? In der Regel lassen sich solche Flecken hervorragend mit einem leichten, nicht zu scharfen Bleichmittel wieder entfernen. Selbst wenn der Rotwein bereits angetrocknet ist und seine rote Farbe gegen ein seltsames Blau eingetauscht hat, kann dieser Trick noch funktionieren: Zuerst nimmt man einfach etwas lauwarmes Wasser zur Hand und feuchtet einen handelsüblichen Küchenschwamm etwas an (nicht durchtränken). Danach gibt man das Bleichmittel auf den Schwamm, wobei man an dieser Stelle mit der Tinktur nicht geizen sollte – besser ein wenig zu viel als zu wenig. Anschließend muss man eigentlich nur noch das Bleichmittel mit dem Schwamm auftragen.

Doch Vorsicht: Hierbei kann man die Tapete auch kaputt machen. Es empfiehlt sich, mit dem Schwamm entweder tupfend oder in kreisender Bewegung die Lösung vorsichtig und mit möglichst wenig Abrieb in die Flecken einzumassieren. Die Tapete feuchtet dabei ein wenig an. Das ist aber völlig ok, da die nassen Flecken in den meisten Fällen rückstandslos verschwinden, wenn die Tapete wieder trocknet. Die Wirkung des Mittels macht sich bereits nach ungefähr einer Minute bemerkbar. Man sollte dem Ganzen jedoch genügend Einwirkzeit zugestehen, weil die Flecken in der Regel auch nach mehr als 10 Minuten immer noch nachbleichen. Nach einer Stunde kann dann das Endergebnis bestaunt werden. Mit etwas Glück ist die Tapete wieder völlig weiß und ein erneutes Tapezieren oder Streichen des Raumes ist nicht mehr nötig.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen, im Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Ähnliche Beiträge