Schach ist eines der beliebtesten Strategiespiele aller Zeiten. Neben der Tatsache, dass man damit seine Langeweile schnellstens los wird, trainiert man ebenso seine geistliche Fitness mit dem Kultspiel. Doch gerade für Anfänger gestaltet sich der Einstieg ins Schach-Universum sehr schwierig – vor allem wenn man gegen einen erfahrenen Spieler antritt.

Jeder angehende Schachspieler kennt das wohl: nach einer vermeintlich gut geglaubten Startphase standen die Figuren des Gegenübers plötzlich überall und haben Zug für Zug den wichtigsten Kämpfern den Garaus gemacht, um schließlich unvermittelt den König vom Brett zu stoßen. Ein hämisches Augenbraunhochziehen auf der anderen, ein geknickter Blick auf der eigenen Seite. Aber nur Mut, ein paar grundlegende Schachtipps für die richtige Strategie können hier helfen!

3 Schachtipps für angehende Strategen

Schachtipps für das frühzeitige Schachmatt

Wer Schach spielt, kann nicht auf Würfelglück hoffen, denn hier geht’s um pure Strategie. Diese drei Schachtipps sollen dabei helfen, eine eigene Strategie bis hin zum Schachmatt des Gegners zu entwickeln. Damit gelingt auch dem Anfänger, eine Partie für sich zu entscheiden!

Der Spieleinstieg

Unter diesem Punkt fassen wir hier gleich zwei Tipps zusammen, die einen guten Grundeinstieg in den Spielverlauf bieten. Wer sich über den ersten Zug unsicher ist, ist gut beraten einen der mittleren Bauern, also auf der d oder e Linie, den ersten Zug machen zu lassen. Das schafft Platz für die anderen Figuren, die nachfolgend möglichst alle einmal gezogen werden sollten. Denn in der Grundposition ist der Spielraum stark begrenzt. Verschafft man jeder Figur Platz, so ist das der grundlegendste aller Schachtipps!

Springer – ab in die Mitte

Der Springer, so schon der Name, hat im Gegensatz zu den anderen Figuren das Privileg über alles hinüber springen zu können – und das sollte man auch nutzen! Wer ihn also mittig im Spielfeld platziert, schafft dem Springer bis zu acht Möglichkeiten sich zu bewegen. Der erste Tipp gilt hier noch mehr als sonst. Ein gut platzierter Springer kann für schöne Überraschungen sorgen.

Eine frühe Rochade

Die Rochade ist der einzige Doppelzug beim Schach und ist nützlich um den König in Sicherheit zu bringen. Grundbedingung ist, dass keine der beteiligten Figuren, also der König und einer der Türme, im bisherigen Spielverlauf bewegt wurden und dass die Felder zwischen den Figuren freiliegen. Ist das der Fall, so darf der König über zwei, bzw. drei Felder bis an den Turm nach außen gezogen werden und der Turm im Anschluss über den König hinüber gehoben. So nimmt der König eine weit außenstehende Position ein und der Turm hat eine bessere Möglichkeit sich weiter zu entwickeln.

Wer diese Ratschläge beherzigt, verschafft sich eine gute Grundlage für den weiteren Spielverlauf. Und selbst wenn man ab und an eine Niederlage erfährt, so sollte man nicht verzagen und stetig weiter trainieren. Nicht ohne Grund gilt Schach auch als Sport! In diesem Sinne: viel Spaß beim Spielen.

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