Während die Digitale Revolution unaufhaltbar voranschreitet, sehen sich Unternehmen immer häufiger mit neuen Aufgabenbereichen konfrontiert, um auch weiterhin erfolgreich auf dem Internetmarkt bestehen zu können. Dazu zählt zweifelsohne eine Webpräsenz, die den heutigen Anforderungen gerecht wird. Das Responsive Webdesign ist für die Umsetzung zeitgemäßer Onlineauftritte zu einer Fachdisziplin geworden, die nunmehr als unverzichtbar gilt. Wir erklären, was Responsive Webdesign überhaupt ist, und warum es sich zu einer so wichtigen Disziplin in der Onlinebranche entwickelt hat.

Responsive Webdesign für mobile Endgeräte erklärt

Fast zwei Drittel der Internetnutzer surfen mobil

Über 64% aller Internetnutzer surfen bereits 2017 mit mobilen Endgeräten durchs Netz, wie der D21-Digital-Index 2017/2018 verrät. Im Vergleich zu 2015 ist die Zahl der mobilen Internetnutzer demnach um 10% angestiegen – ein weiterer Anstieg ist laut vieler Prognosen zu erwarten. Umso wichtiger wurde es für Webseitenbetreiber, ihre Internetpräsenzen an diesen Wandel anzupassen. Waren die meisten Internetseiten einst für größere Bildschirme optimiert, so gilt heute die Devise „mobile first“. Was wie ein kluger Markenslogan anmutet, ist tatsächlich gängige Praxis und ewiger Grundsatz des Responsive Webdesigns.

Marc Abromeit, Experte für Responsive Webdesign aus Lübeck verrät: „Webseiten, die durch Responsive Webdesign für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert wurden, sorgen nicht nur für ein besseres Nutzererlebnis, sondern können auch die Interaktionsrate zwischen Nutzer und Webseite deutlich steigern. Gerade Unternehmen sollten sich dieser Tatsache bewusst sein, und sie sich durch gezielte Optimierungsstrategien zunutze machen.“.

Responsive Webdesign als Maßnahme der Suchmaschinenoptimierung

Die Webseitenoptimierung für Smartphone, Tablet & Co. bringt aber noch weitere Vorteile mit sich. So kann sie sich erwiesenermaßen auch positiv auf das Ranking in den Suchergebnissen vom Markführer Google auswirken: der Suchmaschinengigant gibt selbst an, Webseiten mit Wirkung ab April 2018 anhand des sogenannten Mobile-First-Index zu bewerten. Dies geht aus einer offiziellen Ankündigung hervor, die auf dem unternehmenseigenen Blog veröffentlicht wurde.

Wer mit seiner Onlinepräsenz entsprechend gut auffindbar sein möchte, der sollte somit unbedingt dafür sorgen, dass seine Webseite für mobile Endgeräte optimiert ist. Was viele nämlich nicht wissen: Google unterschied bisher zwischen zwei verschiedenen Indizes. So wurden je nach Endgerät des Suchenden entweder Ergebnisse des Desktop-Index, oder aber Ergebnisse des Mobile-Index ausgeliefert. Für letzteren galt die Optimierung auf schnelle Ladezeiten und mobile Geräte seit jeher als besonders wichtig. Da der mobile Index zukünftig der alleinige Maßstab für alle Suchergebnisse – unabhängig vom Endgerät des Nutzers – wird, werden Webseiten, die nicht optimiert wurden früher oder später von ihren Plätzen verdrängt werden.

Fachliche Hintergründe zum Responsive Webdesign

Responsive Webdesign läuft vornehmlich auf der programmatischen Ebene der Website-Erstellung ab. Damit die Inhalte einer Seite auf den verschiedenen Endgeräten mit jeweils unterschiedlichen Browsern und Displaygrößen auch fehlerfrei dargestellt werden können, müssen bereits bei der Erstellung des Quelltextes spezielle Vorkehrungen getroffen werden.

Die meisten Vorgänge werden per CSS, einer sogenannten Stylesheet-Sprache, realisiert. Um es bildlicher auszudrücken, könnte man folgende Formulierung treffen: das Skelett einer Webseite bildet eine HTML-Datei (die sich wiederum aus weiteren Programmdateien zusammensetzen kann) und das äußere Erscheinungsbild erhält sie durch die eigebundenen CSS-Dateien (Stylesheets).

Neben dem Erscheinungsbild auf mobilen Endgeräten werden im CSS-Stylesheet für gewöhnlich auch alle anderen wichtigen Designfaktoren wie etwa Schriftwahl und Farbgebung geregelt. Ein Webdesigner sollte daher gute CSS-Kenntnisse vorweisen können – vor allem, wenn es um die Erstellung responsiver Internetseiten geht.

Zusammenfassung

Zusammenfassend können wir nun sagen, dass der Slogan „Mobile first!“ noch immer nicht an Bedeutung verloren hat. Eher ist das Gegenteil der Fall: dadurch, dass wir vermehrt nur noch per Smartphone durch das World Wide Web surfen, ist es für Webseitenbetreiber wichtiger denn je geworden, ihre Onlinepräsenzen auf die kleinen „Handhelden“ anzupassen. Wir profitieren als Internetnutzer unbewusst tagtäglich vom Responsive Webdesign, das die einfache und intuitive Bedienbarkeit moderner Webseiten überhaupt erst ermöglicht hat.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Stimmen, im Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Ähnliche Beiträge