Warum ist Allgemeinbildung so wichtig?

Schon im Kindesalter zeigt sich das Interesse an Geschehnissen und Fakten, die die Person nicht unbedingt selbst betreffen. Warum Allgemeinwissen so angesehen ist und sogar in vielen IQ-Tests abgefragt wird, dazu mehr im Folgenden.

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Interesse als Indikator für Intelligenz

Wer Fragen stellt, zeigt Neugierde und Interesse, und das wiederum wird als Zeichen von Intelligenz verstanden. Mit den Fragen wird fortlaufend Wissen gesammelt. Die Allgemeinbildung trägt deswegen stark dazu bei, wie wir von Mitmenschen wahrgenommen werden. Das ist nicht nur angenehm, sondern auch nützlich, etwa bei Vorstellungsgesprächen oder bei beruflichen Kontakten. Außerdem sorgt Allgemeinwissen stets für Gesprächsstoff, da gebildete Menschen bei vielen Themen mitreden können. Allgemeinbildung kann übrigens gezielt trainiert werden, vor allem im Internet wie auf der Seite www.wissens-quiz.de, wo Fragen aus allen Themengebieten bunt gemischt werden.

Neue Bedingungen durch das Internet

Die heutige Generation von Kindern und Jugendlichen zeigt ein anderes Verhalten als ihre Vorfahren. Grund dafür ist das Internet: Der Informationsfluss ist so groß, dass es kaum möglich ist, sich alle täglich erhaltenen Daten zu merken. Da das Internet jederzeit verfügbar ist, besteht auch weniger Bedarf, die Fakten auswendig zu lernen – benötigtes Wissen kann schließlich ohnehin abgefragt werden. Das Gedächtnis wird auf diese Weise weniger trainiert als früher, dennoch ist die Allgemeinbildung nicht unbedingt schlechter, da viel mehr Bereiche in kurzer Zeit abgearbeitet werden.

Wissen hilft in vielen Fällen

Dennoch ist es ratsam, die Gedächtnisleistung nicht zu vernachlässigen. In vielen Situationen ist die spontane Google-Abfrage nicht möglich, zum Beispiel in der Schule, in der Uni oder bei Weiterbildungen. Darüber hinaus ist breites Wissen in den verschiedensten Alltagssituationen hilfreich, sei es bei der Autopanne, beim Einkaufen im Supermarkt, bei der Planung eines Kindergeburtstags oder bei der Wanderung durch die Berge.

Spezialwissen statt Allgemeinbildung

Heutzutage sind Informationen so schnell und so zahlreich erhältlich, dass sich daraus wiederum einzelne Teilgebiete ableiten. In Zukunft darf also mehr und mehr mit Fachwissen in komplexen Einzelbereichen anstelle einer breiten Allgemeinbildung gerechnet werden. Gleichzeitig ist traditionelles Wissen beliebter denn je, wie ein Blick auf die Medien zeigt.

Quiz-Shows und Apps weiterhin hoch im Kurs

Günther Jauch moderiert auch heute noch die erfolgreichste Quiz-Sendung Deutschlands, auf Smartphones sind Quiz-Spiele omnipräsent. Die Aussage dahinter ist klar: Wissen fasziniert weiterhin und wird als Freizeit-Hobby verstanden. Von einer „Verdummung“ des Volkes kann also keine Rede sein, auch wenn Kritiker dies befürchten – das Internet beugt solchen Verhältnissen vor.

Helles Köpfchen: admin - Frage & Antwort vom 19.03.2014, 09:38 Uhr - Thema: Karriere & Weiterbildung - Hast du eine andere Meinung?

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