Gibt es Gott?
Ich will dem Fragesteller ja keine böse Absicht unterstellen, aber dass diese Frage nicht pauschal mit einem Ja oder Nein beantwortet werden kann, sollte sich wohl von selbst verstehen. Ich persönlich denke, dass Gott allein weiß, ob es ihn wirklich gibt! Außerdem ist die Frage nach Gott auch ein philosophisches Dilemma. Werner Herzog, seines Zeichens der größte noch lebende deutschstämmige Filmschaffende auf diesem Planeten, beantwortet die Frage zum Beispiel so: „Ich glaube, dass die Menschen Gott zunächst einmal erfunden haben. Danach benötigte Gott eine ganze Weile, um heranzureifen und wiederum die Welt zu erschaffen!“
Die typische Glaubensfrage
Ein frommer Christ mag die Frage nach dem einen Gott – dem omnipotenten Schöpfer – vielleicht mit einem klaren Ja beantworten. Das ist nur legitim, darf aber auch gerne hinterfragt werden.

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Schlussendlich ist es nicht nur eine Glaubensfrage, sondern auch eine Frage der Definition. Wenn ich behaupte, an Gott zu glauben, muss das nicht heißen, dass ich eine klare Vorstellung von dieser Wesenheit habe. Und ist damit wirklich eine Wesenheit gemeint? Warum nicht ein Umstand, eine Idee oder auch nur ein Gefühl? Viele Intellektuelle vertreten die Ansicht, dass Gott eine notwendige Erfindung ist, weil der Mensch die Idee des endgültigen Lebensendes gar nicht verkraften kann. Die Frage nach Gott ist dementsprechend auch mit anderen Fragen verbunden: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Besitze ich eine Seele? Und wie entstand eigentlich das Leben? Mit fortschreitendem Wissensstand zweifelt die Menschheit natürlich immer mehr an den Inhalten der Bibel, doch für viele Gläubige, egal welcher Religion, ist das nicht zwangsläufig ein Widerspruch. Religion und Glaube zu verteufeln, egal aus welchen Beweggründen, ist überdies vermutlich ebenso falsch wie durch Religion hervorgerufene Radikalität. Friedrich Nietzsche behauptete einst „Gott ist tot“. Nun ist aber Nietzsche selbst auch schon über 100 Jahre tot und der Glaube an Gott immer noch lebendig!

[...] ist das älteste und wichtigste Fest des Christentums, an dem die Auferstehung Jesu Christi (Sohn Gottes) von den Toten gefeiert wird. Nach dem Neuen Testament fand sie nach drei Tagen seiner Kreuzigung [...]
[...] Möbel internationaler Künstler zum bezahlbaren Preis an. Und das sieht aus – und das hat weiß Gott nicht jeder. Es ist eine Ansage, sich für eines der dort angebotenen Möbel zu entscheiden: die [...]
Ich denke, dass die Suche nach dem “Gottesbeweis” ziemliche Zeitverschwendung ist.
Diejenigen, die sagen: “Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden”, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.
(Nag Hammadi Library / Philippusevangelium / Spruch 21)
Die Auferstehung ist ein Erkenntnisprozess und nicht das “Herausklettern des toten Jesus aus seinem Grab”.
Selbst wenn es sich nicht anhand der originalen Heiligen Schrift (die Bibel nur bis Genesis 11,9 sowie ein wesentlicher Teil der Nag Hammadi Schriften), die dadurch gekennzeichnet ist, dass ihre Verfasser die wirkliche Bedeutung der in Genesis 3,1-24 beschriebenen Erbsünde noch kannten, eindeutig beweisen ließe, dass Jesus von Nazareth der erste Denker in der bekannten Geschichte war, der die Grundprinzipien der Natürlichen Wirtschaftsordnung erkannte, wäre es noch immer hochgradig unwahrscheinlich, dass die berühmteste Persönlichkeit der Welt, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert, irgendetwas anderes entdeckt haben könnte, denn allgemeiner Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden sind ohne eine konstruktive Geldumlaufsicherung in Verbindung mit einem allgemeinen Bodennutzungsrecht prinzipiell unmöglich.
Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
http://www.deweles.de/willkommen.html
Der Artikel bringt es auf den Punkt: Es ist ebenso falsch, Religion zu verteufeln, wie sie als Rechtfertigung für Gewalt und Radikalismus zu missbrauchen.
Danke!
…habe selten so etwas Schwachsinniges gelesen. Da eruebrigt sich jeder weitere Kommentar.