Sich selbst kitzeln?
Jeder hat es sicher schon mal ausprobiert: Sich selbst zu kitzeln. Doch warum klappt das nicht?
Grund dafür ist, dass das Gehirn jederzeit ganz vielen unterschiedlichen Reizen ausgesetzt ist. Damit es sich bei der Bearbeitung dieser Reize nicht selbst überlastet, erstellt es eine Prioritätenliste. Reize, die von außen kommen, wie zum Beispiel Berührungen durch andere Personen, Dinge oder Tiere, stehen dabei ganz oben auf der Liste.
Berührungen durch die eigenen Hände jedoch sind ganz unten auf der Prioritätenliste eingetragen, da dies ständig unbewusst geschieht. Das Gehirn merkt außerdem, was deine Hand tun möchte und rechnet schon im Vorfeld damit, dass du dich selbst versuchst zu kitzeln. Es stellt dann einfach alle Nervensignale, die einen sonst kitzlig machen, ab.
Wenn allerdings jemand anders versucht dich zu kitzeln, geht das Gehirn von einem äußeren Angriff aus und wehrt sich mit einer Nervenreaktion: Dem kitzlig sein.
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